Konfliktfelder
Erbschaftskonflikt

Beispiel 1:
Die Geschwister S und B hatten immer staunend zugehört, wenn andere von ihren Erbschaftsstreitigkeiten berichteten. Leider waren sie nach dem Tod der Eltern jetzt trotzdem in einen Konflikt geraten. B wollte die Anrechnung des von den Eltern finanzierten Studiums für S. Schließlich hatte er eine Ausbildung gemacht und den Eltern danach nicht mehr auf der Tasche gelegen. „Damit nicht“ argumentierte S, „aber mit deinen Kindern- überhaupt errechne doch mal die ersparten Babysitterkosten...“ So hatte sich die Angelegenheit völlig hochgeschaukelt. In der Mediation können beide jetzt sagen, was sie ungerecht finden und gemeinsam eine für sie beide – und ihre Geschwisterbeziehung – hilfreiche Lösung finden.

Beispiel 2:
Sohn F ist von der Mutter enterbt worden. Nun macht er seinen Pflichtteil gegenüber den anderen Erben geltend. Diese bewohnen das Haus, welches die Mutter vererbt hat und haben auch alles Guthaben in das Haus gesteckt. Eine Auszahlung des F würde ein neues Darlehen bedeuten, welches die Bank derzeit nicht gewährt. Andererseits ist noch eine Wohnung frei...
Da allen Beteiligten deutlich ist, dass ein Gerichtsverfahren zwar eine eindeutige Lösung bringt, aber auch noch mehr Beziehung zerstört, zudem nicht billig ist, entschließen sie sich gemeinsam zur Mediation.

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